Biographie

Sängerin aus der Elfenbeinküste

AfriPop & Weltmusik
Jazz & Traditionell & Gospel
in Bambara, Französisch & Englisch

Line-up AfriPop:
Djatou Touré – Elfenbeinküste: Vocal, Komp.
Arenor Anuku – Deutschland-Nigeria: Gitarre
Morris Mungoy – Mozambique: Drums
Carolyn del Rosario – Philippinen: Piano
Jeff Chappah – Namibia: Bass
standby: Cremildo de Caifaz – Mosambik: Gitarre

Französische Chansons im Duo mit:
Carolyn del Rosario – Philippinen: Piano

Die Gewinnerin des Musikpreises Karneval der Kulturen Berlin 2007 verquickt afrikanische Poesie mit modernen AfroBeatz in verschiedenen Sprachen.

Djatou Touré ist Tochter des Volkes MANDINGE mit dem Glauben an die Göttinnen der Erde, der Bäume und der Natur. Sie ist beschenkt mit einer wunderschönen klaren, bluesigen, rockigen Stimme, voller Power. Seit 1997 ist sie in Europa, insbesondere in Berlin, zuhause und performt traditionellen Gesang Westafrikas, Jazz Standards, Jazz Improvisationen und eigene Kompositionen in Französisch, Englisch und der Muttersprache Bambara.

Schon als kleines Mädchen war Djatou Touré’s große Leidenschaft die Musik, und schon damals wusste sie, dass die Musik der Leitstern ihres Lebensweges sein würde. „Ich bin die geborene Sängerin“, sagt sie. Djatou Touré wurde eine regelmäßige Besucherin in den Aufnahme-Studios des Freundes ihres Vaters Souleymane Touré, der sofort ihr Talent erkannte und sie ermutigte, professionelle Aufnahmen zu machen. So fing alles an. – Sie absolvierte ein Studium an der größten Kunsthochschule der Elfenbeinküste „Ecole Nationale des Arts – ENA“ und war Mitglied beim Syndicat National des Artistes Musiciens de Cote d‘Ivoire, Abidjan. Schülerin des weltbekannten Professors Atta Kouassi (Chef des Nationalen Fernseh-Orchesters der Elfenbeinküste).

Sie arbeitete bei Fernseh- und Radio-Musiksendungen mit, z.B. bei „Première Chance2“, „Podium“ oder bei „Vacances Culture“, einer Radiosendung, die Themen wie traditionellen Tanz sowie traditionelle afrikanische Ereignisse in den Mittelpunkt stellt. Sie gründete ihre eigene Gruppe Novo-Groupe Quartett in Abidjan und gab bis 1997 zahlreiche Konzerte mit international bekannten Musikern, wie z.B. mit Koumba Sidibé (Mali) und Tiken Jah (Elfenbeinküste), George Makintosh (Liberia), und im Chor der Gruppe Les Woudy, Blebo & Co.

1996 machte sie eine Tanzausbildung an der Internationalen Hochschule für Tanz, Musik, Choreographie und Theater „Village-KI-YI Culture„.

Sie engagiert sich gegen FGM – Female Genital Mutilation, gegen die weibliche Genitalverstümmelung in verschiedenen Teilen Afrikas und auch auf anderen Kontinenten: „32 Mädchen konnten nicht gerettet werden, aber die heutige Generation soll dieses Ritual stoppen!“ (D.T.)   Durch ihre Musik möchte sie die Menschen auf dieses Problem aufmerksam machen, daß das Leben von Millionen von Frauen verwüstet.